Der Moschee-Streit von Rendsburg | STERN.de

Eine weitere, möglicherweise die heikelste Frage lautet, ob Deutsche, die sich dem multikulturellen Miteinander verweigern, strenger beurteilt werden als Bürger mit Migrationshintergrund.

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Ein Gedanke zu „Der Moschee-Streit von Rendsburg | STERN.de

  1. Was möchte Herr M. mit seiner Aktion bewirken? Es ist doch nicht das schulische Betreben, seinem Sohn, Gymnasiast, den islamischen Glauben „schmackhaft machen, oktroyieren“ zu wollen,
    sondern um eine Grundlagenvermittlung einer Religion, einer Weltanschauung, in diesem Zusammenhang die Besichtigung einer Moschee mit anschließender Fragestunde hinsichtlich des islamischen Glaubens, im Beisein des Lehrkörpers.
    Gerade in der heutigen Zeit, in der sich die islamische Religion weltweit als gespalten präsentiert, Aufgeklärte, Fundamentalisten/Salafisten, letztlich auch Menschen, die den islamischen Glauben
    für ihr menschanverachtendes Handeln missbrauchen, was medial überwiegend im Zusammenhang mit terroristischen Anschlägen präsentiert wird, sollten gerade junge Menschen, primär Schüler, die die Hochschulreife anstreben, sich mit den unterschiedlichen Weltanschauungen, hier der Islam, intellektuell auseinandersetzen, um diesbezügliche Sachverhalte zumindest halbwegs kompetent bewerten und diskutieren zu können.
    Da ist die Erkenntnisvermittlung im Sinne unserer Werteordnung, unseres GG, unter Aufsicht des Schulkörpers, vermittelt von einem aufgeklärten Imam, sicherlich obektiveer, effektiver und „ungefährlicher“, als wenn die Vermittlung auf der Straße, von salafistischen Gruppen erfolgt.
    Aus vielfachen Gründen hätte ich die Passage, die von Herrn M. zu seiner DDR-Zeit angeführt wurde, lieber überlesen, möchte dazu keine Stellung beziehen.
    Unterrichte zu unterschiedlichen Werteordnungen, Religionen, Ideologien sind doch keine Werbeaktionen, sondern neutrale Wissensvermittlungen, über deren Kenntnis ein Abiturient verfügen sollte.
    Herr M. scheint hier von völlig irrigen Annahmen auszugehen.
    Ansonsten, um es kurz zu machen, dürfen Schüler andereer Kulturen/Religionen in Deutschland nicht anders behandelt werden als die deutschen Schüler, weder im positiven als auch im negativen Sinn. Dazu gehören u.a. der Schwimmunterricht für Mädchen, das Buka/Niqab – Trageverbot, das Handgeben für Jungen, wenn von Lehrerin angeboten, der Unterricht über die christliche o.a. Religionen auch für Schulkinder islamischen Glaubens. Die jeweilige Durchsetzung kann nur Aufgabe der Schule, bzw. des Schulträgers sein.
    Orientierungsmaßstab für ein friedvolles gesellschaftliches Beisammensein kann sich nur aus der deutsch/europäischen Werteorientierung, basierend auf dem GG der Bundesrepublik Deutschland
    ergeben.
    Seitens des Staates(Bund, Land) müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

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