Studie zu den FlüchtlingshelferInnen

 Ein wichtiges Ergebnis der Studie: Die „Flüchtlingshilfe“ ist weiblich. Rund 75 Prozent sind Frauen, In der Gruppe der unter 50-Jährigen steigt ihr Anteil sogar auf 80 Prozent. In einer vorhergehenden Studie aus dem Jahr 2014 zeigte sich zudem, dass viele Helfer über Abitur und Studium verfügen. Wirtschaftlich waren sie in einer relativ sicheren Position.Ob sich diese gebildeten Menschen manchmal fragen, welche Folgen ihr Tun hat? Kommen sie ins Grübeln bei der Frage, welches Land sie ihren Töchtern und Söhnen hinterlassen, nachdem sie hunderttausenden Zuwanderern mit archaischem Frauenbild und höhlenmenschenartigem Gewaltverständnis so liebevoll die Fremde heimisch gemacht haben? Wundern sie sich, wenn ihre angeblich kriegsbedrohten Schützlinge genau dorthin in den Urlaub fahren, von wo sie hergekommen sind? 

Auch andere Gefühle scheinen eine Rolle zu spielen. „Mille1010“ hat sich „hochgradig in einen Flüchtling verliebt“, bekennt sie bei GoFeminin, einem Internet-Portal für Frauen des Axel-Springer-Verlages. „Mille1010“ notiert verzückt: „Es ist eine Geschichte wie aus einem Liebesfilm … Er: 20 ich 36 (sehe aber aus wie 25), ich seine Deutschlehrerin. Zwischen uns hat es gefunkt. Aber gewaltig!“Derlei Geschichten kennt das Internet mittlerweile in ungezählten Variationen. Die kruden Machos aus dem Morgenland scheinen weibliche Bedürfnisse anzusprechen, für die den sorgfältig feminisierten und genderisierten deutschen Männern mittlerweile der Sinn oder der Mumm fehlt.Bei anderen Helferinnen ist die Sachlage komplizierter. Viele erzählen von ihrem schlechten Gewissen, sogar wenn sie besonders plumpe und brutale Annäherungsversuche männlicher Asylbewerber zurückweisen. Ist Frau jetzt etwa doch eine Rassistin? Manche versuchen gar, deutsche Schuld aus zwölf Jahren Nationalsozialismus irrsinnige 70 Jahre später in einer ganz persönlichen Sühneaktion abzutragen, etwa durch eine „Schutzehe“, dem „Heiraten zum Zweck der Aufenthaltsgenehmigung“, wie es eine Broschüre harmlos formuliert. Das Internet hält viele solcher detaillierter Ratgeber parat. Dort ist etwa nachzulesen, wie die Ausländerbehörde beim „Scheinehen-Verdacht“ doch noch hinters Licht zu führen ist.

http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/die-irre-welt-der-fluechtlingshelfer.html

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